adh-Trophy Segeln 2026 - Hamburger Doppelsieg bei Starkwind vor Schilksee
1. Oktober 2026

Foto: adh
18. bis 20. September 2026 · Segelzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Bereits zum dritten Mal war das Segelzentrum der CAU Kiel Ausrichter der adh-Trophy Segeln. Gesegelt wurde in zwei Klassen: Die sechs baugleichen Yachten (Mantra 28) des Hochschulsports Kiel boten Platz für Crews von vier bis fünf Seglerinnen und Seglern, dazu gingen 22 Teams in den Uni-Jollen an den Start.
Freitag: Einsegeln und dänische Hotdogs
Der Freitag gehörte dem Ankommen. Die Teams lernten ihre Boote kennen, nutzten die Zeit zum Einsegeln in der Strander Bucht und stellten Trimm und Aufgabenverteilung an Bord ein — für viele Crews die erste Fahrt auf einem fremden Boot. Am Abend folgte die traditionelle dänische Hotdog-Party, bei der sich Teams aus dem ganzen Bundesgebiet zum ersten Mal am Steg begegneten.
Samstag: Starkwind von der ersten Wettfahrt an
Am ersten Wettfahrttag herrschten von Beginn an 15 bis 27 Knoten Wind, die den Crews in beiden Bootsklassen alles abverlangten. Böen und Winddreher machten jede Kreuz zur Entscheidung, auf den Vorwindkursen zählte saubere Bootsführung mehr als Risiko.
Nach dem Einlaufen wurde am Steg gegrillt, anschließend verlegte sich die Veranstaltung in die Bootshalle — dort sorgte ein DJ-Duo dafür, dass von Müdigkeit nach einem langen Segeltag wenig zu merken war.

Sonntag: früher Start, sportliche Bedingungen
Für den Sonntag war ab Mittag erneut Starkwind angesagt, deshalb startete die Wettfahrtleitung früher als geplant. Die Prognose traf ein: Bevor der Wind auf bis zu 27 Knoten in Böen auffrischte, konnten drei weitere Wettfahrten gesegelt werden. Sportlich anspruchsvoller hätte das Wochenende kaum ausfallen können, dementsprechend geschafft waren die Teams auf ihrer Heimreise
Die Sieger
In der Klasse der Mantra-Segelyachten hatte die Crew aus Hamburg mit Lily Lemcke, Hjalte Studt, Finn Moormann und Jakob Follmann am Ende die Bugspitze vorn. Fünf erste Plätze in sieben Wettfahrten ließen keine Zweifel offen. Auf den Podiumsplätzen folgten Konstanz und Hannover.
Bei den Uni-Jollen kam ebenfalls ein Team des Hochschulsports Hamburg auf den ersten Rang: Riek Rüstemeier am Ruder und Jannis Ehlert als Vorschoter gewannen vier von sechs Wettfahrten. Zweiter wurde die TU Berlin, Dritter die HAW Hamburg.
Im Sommer 2027 treffen sich die Seglerinnen und Segler in Dresden zur neuen Ausgabe der Trophy wieder.


